Christoph Steiner Projektexperte Sicherheit, Inhaber Geschäftsleitung

Daniel Apera Projektexperte Sicherheit

Fabian Brunner Projektexperte Sicherheit

Florian Loosli Projektexperte Sicherheit

Katja Stoller Fachexpertin Sicherheit

Stefan Dreier Projektexperte Sicherheit, Geschäftsleitung

Severin Wenger Projektexperte Sicherheit

Stefanie Jakob Fachexpertin Sicherheit

EPRO SECURE Alltagsgeschichten – Know-how trifft Persönlichkeit.

17. November 2025
Zwischen Türfachplanung und Familienpower. Was Stefanie antreibt, warum sie nach dem Motto «Geht nicht, gibt’s nicht» lebt und wie genau das EPRO SECURE stärkt, erzählt sie in ihrer Alltagsgeschichte.

«Der frühe Vogel plant die besseren Türen

Stefanie Jakob, Fachexpertin Sicherheit

Stefanie, du arbeitest hier seit 7 Jahren in der Türfachplanung. Ursprünglich bist du gelernte Elektromonteurin und kommst aus der Baubranche. Wie kam es zu diesem Wechsel? Und welche Verantwortung trägst du in deiner heutigen Rolle als Fachspezialistin Sicherheit?

«Nach meiner Ausbildung zur Elektromonteurin war ich auf der Baustelle im Einsatz. Als ich Mama wurde, tauschte ich den gelben Helm gegen einen weissen und wechselte in die Planungswelt. Ich suchte mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bewarb mich bei der damaligen EPROPLAN. EPRO SECURE entdeckte mein Potenzial und gab mir die Chance, mein Fachwissen genau dort einzusetzen, wo es gebraucht wurde. Mein Vorgesetzter Christoph Steiner ermöglichte mir den Einstieg in die Sicherheitsplanung, sodass ich wie vereinbart mit den gewünschten 60% starten konnte.

Heute bin ich die Ansprechpartnerin für Türfachplanung in jedem Projekt und übernehme bei kleineren Projekten die Gesamtleitung. Durch die Weiterbildung zur Türplanerin mit Fachrichtung Holz habe ich neues Fachwissen und wertvolle Perspektiven gewonnen. Besonders schätze ich das Netzwerk, das daraus entstanden ist: von Fachleuten bis zu Dozierenden aus der Branche. Das hilft mir und komplexen Projekten jeden Tag weiter.»

Was verbindet deine Tätigkeit mit 60 Stellenprozenten bei EPRO SECURE mit deiner Rolle als Mama? Was challenged dich dabei in deiner Rolle bei EPRO SECURE?

«Die Challenge ist es, beidem gerecht zu werden – Arbeit und Familie. Manchmal muss ich auch zaubern: noch schnell eine Mail erledigen und noch rasch das Mittagessen kochen, wenn ich es nicht vorgeplant habe. Der Druck kommt aber nicht vom Unternehmen, sondern eher von meinen eigenen Ansprüchen.

Ich schätze das grosse Vertrauen und die Flexibilität bei EPRO SECURE sehr. Zum Beispiel beginne ich einmal pro Woche später mit der Arbeit, um meinen Sohn in die Schule zu schicken. Auch Homeoffice ist unkompliziert möglich, wenn es mal nötig ist. Es gibt keine Erwartung ständiger Erreichbarkeit. Das gibt mir Freiraum.

Diesen Freiraum musste ich aber erst lernen zu nutzen. Anfangs war ich zu pflichtbewusst und habe oft mehr gemacht, als verlangt wurde. Heute weiss ich: Ich mache meine Arbeit gut. Im Rahmen des Möglichen. Abgrenzung ist wichtig, und EPRO SECURE unterstützt mich dabei.»

Du bist Frühaufsteherin, beginnst zwischen 5 bis 6 Uhr morgens und bist ab 12 Uhr wieder bereit für deine Power-Rolle in der Familie. Was nimmst du daraus mit ins Unternehmen?

«Dank dieser besonderen Arbeitszeiten kann ich jeden Mittag mit meinem 13-jährigen Sohn essen. Das stärkt unseren Familienalltag und gibt uns Struktur. Ausserdem habe ich so den Kopf frei für Familie und Job.

Als Mama bin ich es gewohnt, mitzudenken, zu organisieren und präsent zu sein. Diese Eigenschaften bringe ich auch ins EPRO-SECURE-Team ein. Ich bin gerne für andere da und helfe mit, wenn etwas ansteht. Natürlich hat auch meine Multitasking-Fähigkeit ihre Grenzen. Deshalb tausche ich mich regelmässig mit meinem Teamkollegen Florian aus. Wir sind beide Frühaufsteher:innen und folgen dabei dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm. So gehe ich mit freiem Kopf in den Nachmittag.»

Gibt es Momente, in denen es schwierig ist, beides unter einen Hut zu bringen? Wie gehst du damit um?

«Ja, solche Momente gibt es. Wenn ich länger arbeite und über Mittag nicht zu Hause bin. Dann bin ich gedanklich an beiden Orten gleichzeitig. Es hilft, das anzunehmen und zu akzeptieren. Denn am Ende funktioniert es trotzdem.

Manchmal wird es auch am Abend eng, wenn ich mit der Arbeit noch nicht fertig bin, der Familienkalender aber schon voll ist. Da kann ich mich nicht zweiteilen. Auch wenn mein eigener Anspruch oft sagt: Geht nicht, gibt’s nicht. Dann suche ich eine Lücke. Wenn es gar nicht passt, spreche ich es offen mit meinem Vorgesetzten Christoph an. Zum Glück kommt das selten vor. Ich habe inzwischen ein gutes Gespür dafür, bei welchen Projekten solche Engpässe entstehen könnten, und plane entsprechend voraus.»

Was wissen deine Teammitglieder oder die Kundschaft oft nicht über dich – was sie aber ruhig wissen dürften?

«Sobald mein Sohn seine Lehre abgeschlossen hat und flügge wird, möchte ich eine Saison z’Alp. Im Frühling mit dem Alpaufzug losziehen, bis zum Alpabzug Ende Sommer. Am liebsten mit allem drum und dran. Auch Käsen. Wenn schon, denn schon.

Der Perspektivenwechsel reizt mich: weg von der Zivilisation, hin zu den Tieren, zur Natur und zu mir selbst. Ich liebe es, in der Stille zu wandern. Das ist mein Ausgleich. Ausserdem möchte ich erfahren, ob ich das körperlich von früh bis spät schaffe. Ich möchte meine körperlichen Grenzen ausloten, den Kopf frei bekommen und bei mir selbst ankommen. Diese Erfahrung habe ich so noch nicht gemacht. Das ist auf jeden Fall etwas, das ich im Leben unbedingt noch erleben möchte.»

Was motiviert dich in beiden Welten?

«Zu Hause führe ich mein kleines Familienunternehmen. Das finde ich cool und motivierend. Und bei EPRO SECURE gehe ich gerne zur Arbeit. Ich schätze meine Projekte, mein Team und die Möglichkeit, mich in der Türfachplanung zu spezialisieren. Hier habe ich meinen Beruf gefunden. Mit Freude, Verantwortung und fachlicher Tiefe.

Besonders motivierend ist für mich: Ich bin hier gleichgestellt. In einer Branche, in der Frauen oft noch nicht als Fachpersonen wahrgenommen werden. Das ist zwar herausfordernd, ich habe es jedoch noch nie als Nachteil empfunden. Im Gegenteil: Ich finde es spannend, wenn in solchen Momenten doch erkannt wird, dass ich als Fachfrau weiss, wovon ich spreche. Dann kommen auch die Fragen der Skeptiker und meine Antworten werden angenommen.»

Offene Bühne. Was möchtest du der Welt, deinem Team oder künftigen Kolleginnen und Kollegen mitgeben?

«Unser Beruf ist so vielseitig und interessant, dass man ihn gar nicht als klassischen Lehrberuf erlernen kann. Vieles lernt man unterwegs mit Learning by Doing.

Was unser Team besonders macht: Auch bei Reibungen bleiben wir auf Augenhöhe. Wir begegnen einander mit Respekt, unabhängig von unserer jeweiligen Rolle. Gerade in stressigen Phasen merken wir: Wir sind auch nur Menschen und müssen mehr miteinander sprechen. Das gelingt uns immer besser. Wir sind uns dafür nicht zu schade und wachsen dadurch persönlich sowie als Team.

So habe ich gelernt, herausfordernde Situationen bewusst anders anzugehen. Und genau das finde ich spannend: dass wir bei EPRO SECURE nicht nur arbeiten, sondern uns auch als Menschen im Team weiterentwickeln.»

Vielen herzlichen Dank, Stefanie, für diesen offenen und spannenden Einblick in deinen Alltag!